Chris's Urlaubs Blog

Lone Pine – Das Koala Schutzgebiet

TAG 731

All You Can Eat Kangaroo Buffet!

Australien! Bisher nur von Oben gesehen und gleich mitten drinnen zwischen Kangaroos und Koalas! Endlich angekommen in später Dämmerung am Airport von Brisbane und weiter ging’s mit dem Zug richtig Citycenter & Hotel. Das war schon komisch, ich startete am sehr späten Abend zuvor via Flugzeug und kam einen Tag später am Abend an – Jetlag pur. Der Uhrzeit geschuldet und da Valentinstag war und ich noch eine Verabredung zum Dinner hatte, blieb die Stadt recht unentdeckt. Um so besser waren die Fotos und Eindrücke am nächsten Tag beim Tagesausflug, den wir unternahmen.

Am Morgen ging es direkt Proviant und Frühstück kaufen, durch die Hochhausschluchten von Brisbane und danach mit dem Busnetz richtung Außenbezirke im Rechtslenkerstaat. Das hatte mir schon auf den Seychellen gar nicht gefallen, um so besser war es direkt in der Großstadt 😄. Aber da fast alles mit 3 bis 4 spurigen Einbahnstraßen geregelt war, viel es gar nicht so auf. Straßentechnisch waren sie hier eh so ein bisschen Experimentierfreudig. Es kam einem fast wie achterbahnfahren im Bus vor, so viele auf und ab’s und Streckenverästelungen, die man hier nahm.


Erstes Tagesausflugsziel: Lone Pine Koala Sanctuary

Zwar hieß der ganze Laden hier Koala Schutzgebiet, nichts desto trotz war alles in verschiedene Themengebiete für die typischen australischen Tiere unterteilt. Hauptattraktionen waren natürlich die Koalas aber auch die Kangaroos. Ich musste eingestehen, dass die Koalas nicht so lebhaft waren, wir ich mir das so ausgemalt hatte. Fressen, schlafen, klettern und von vorne – Lebenszyklus der Koalas. So kam es mir jedenfalls vor.

Aber wie das Schild oben suggerierte, konnte man den Tieren hier doch schon sehr nahe kommen und sich mal so einen dicken Wamps in den Arm nehmen. Ganz schön schwer der kleine Racker! Und so lieb sie auch aussehen, die krallen waren nicht ohne. Irgendwie muss man sich ja am Baum festhalten.

Neben der Stelle zum Koala knuddeln, gab es noch Aufzuchtstationen und Gehege für die kleinen. Auch einen Koala Kindergarten gab es. Sehr süß gemacht das ganze und die Tiere hatten, ganz ohne Zäune und Massen an Besuchern ihre Ruhe. Das war hier wirklich der Unterschied zum Zoo. Man konnte den Tieren nahe kommen aber die Tiere wurden gleichzeitig nicht überstrapaziert.

Auch dem Koala den ich auf dem Arm hatte, ging’s gut. Nach jedem Foto wurde das Tier ausgetauscht und konnte sich wieder ganz einer seiner drei Lieblingsbeschäftigungen widmen – fressen, klettern, schlafen. Dafür gab es genug Tiere hier und somit war der Pool groß genug damit jedes Tier am Tag nur ein paar mal gestört wurde.

Hier noch ein paar Eindrücke vom Koala-Gebiet des Parks


Zeit ist auch in Australien kostbar, also ging’s auch ohne groß zu schnacken weiter zu den Kangaroos. Koalas waren zwar putzig aber wie schon erwähnt dann doch laaaaangsaaaamer und träger zuzusehen als hopsende Kangaroos.

Und auch hier war alles anders als in einem Zoo. Hier gab es eine große Herde von Kangaroos, lebend in einem weitläufigen Areal mit Wiesen, kleinen Wäldern und Rückzugsorten, die nicht begehbar waren.

Also nicht nur einfach von draußen durch den Zaun gucken. Nein hier gab es Schleusen über die man das Gehege betreten konnte. Natürlich nur unter der Berücksichtigung von Verhaltensregeln zum Wohle der Tiere.

Futter konnte man auch erwerben und da das jeder machte, weil ja jeder ein vor sich hin schleckendes Kangaroo glücklich machen wollte, konnte der Park seine Futterkosten so bestimmt gut drücken. Den Tieren ging es soweit gut bis darauf, dass auch die Kangaroos eher von der trägen Sorte waren – Wieder ein Vorurteil vom Tisch. Fast alle schliefen zu unserer Besuchszeit im für Besucher unzugänglichen Teil des Freilaufgehäges. Die Tiere wussten ganz genau, wo sie ihre Privatsphäre hatten und wo es Futter gab.

Sofern eines hungrig wurde, fing es einfach in richtig Begrenzung an zu hoppeln, ab ins Freigehege und zu direkt zu dem, der am verlockendsten die Hand mit Futter aufhielt. Ab und zu konnte es auch mal zu Kangarooschlagen bei der Essensausgabe durch Besucher kommen und Kangarootrauben bildeten sich um die Gruppen die durchs Gehege wanderten.

Für mich eine sehr harmonische und schöne Erfahrung. Da mir die ausgetreten Besucherwege zu voll waren, ging ich auch ein bisschen Off-road im für Besucher zugänglichen Bereich. Auch hier konnte man Kangaroos finden, die aber nicht so viel Besuch bekamen. Perfekt um sich ganz gemütlich ins Gras zu setzen und mein Futter zu verpulvern mit einem kleinen Wollknäuel, dass sich neben mich hingesetzt hatte.


Was soll ich euch weiter sagen? Ein sehr harmonischer und ruhiger Ort, weit abseits der nächsten Straßen und dem Lärm der Zivilisation im australischen & grünen Jungle bei perfektem Wetter, mit ein paar Wölkchen und angenehmer Temperatur. Und genau hier, hier war der Ort an dem ich sitzend mit Kangararoos um mich herum sagen konnte. 25 Stunden Australien, das war es wert, das hat sich sowas von gelohnt!

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