Reisen durch's Land

Leisure island of Abu Dhabi

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Yas Waterworld

Der Sommer ist da, jedenfalls in den vereinigten arabischen Emiraten, also lasst uns dieses Mal doch damit beginnen über die Freizeitparks zu reden. Dafür gibt es hier eine Adresse und diese heißt: Yas Island! Geplant ist, hier einen ganzen Bezirk, bestehend aus Freizeitparks, hochzuziehen. Faktisch stehen schon zwei, am dritten wird fleißig gewerkelt und die Eröffnung soll 2018 stattfinden. Ferrari World & Yas Waterworld sind die zwei Parks die tagtäglich ihre Tore öffnen, Warner Bros. World ist die Attraktion die als nächstes kommen wird. Heute schauen wir mal in den ersten Park rein.

Als das letzte Mal 2 Freundinnen aus Deutschland auf Besuch hier waren, war einer unserer Tagesausflugpunkte der Wasserpark „Yas Waterworld“. Dieser Ultimative Wasserpark sucht seines gleichen und ist typisch für die Golf Region ein Rekorde brechender und exklusiver Magnet der Öffentlichkeit. Es gibt 45 verschiedene Attraktionen, unter anderem die erste Achterbahn in einem Wasserpark, bestimmte Weltneuheiten an Rutschen, die es auch nur hier gibt, es gibt große Floss-Rutschen, die magnetisch angetrieben werden, es gibt, es gibt, es gibt…. eigentlich gibt es alles hier! Das fängt bei kleinen Sachen an, wie zum Beispiel, dass der Gehweg mit feinen Sprinklern bewässert wird, da man durch die Temperaturen, die hier anzutreffen sind, teilweise gar nicht ohne Brandverletzungen laufen könnte. Es gibt professionelle Wellenanlagen für Surfer, die immer und durchweg die perfekte Welle erzeugen. Ich hab auf dem Kinderhügel der Wellen angefangen und es dann ganz schnell wieder sein lassen 😀 ! War gar nicht so einfach und sieht doch immer einfacher aus als es wirklich ist.

Morgens ging’s für die 2 Jessis & mich vom Hotel aus los und da hier alles gut vernetzt ist, waren wir 3 Highways später auch schon dort. Das ist echt praktisch, dass alles an Highways angeschlossen ist! Sofern ich mich recht erinnere durften wir 240 DHS Eintritt zahlen, was zur Zeit einem ungefähren Wechselkurs von 59 € entsprechen sollte. Der Park war leer, wir waren früh. Aber im laufe des Tages änderte sich dies zum Glück auch nicht mehr groß, es war nämlich Wochentag – Ein hoch auf das Schichtsystem in dem ich arbeite 😀 ! Nach einer kurzen Orientierungsphase und typisch deutschem Liegen-reservieren ging es auf zur ersten Rutsche im Krähennest. Es war ein Traum, über den ganzen Tag verteilt mussten wir nie großartig anstehen. Keine Schlangen, keine verschenkte Zeit. Lediglich vom Donut auf den unendlich hohen Berg schleppen waren wir irgendwann müde – Nachteil wenn man eindeutig zu oft rutschen kann mangels Warteschlange.

Auch Achterbahn wurde gefahren und dafür das wir in einem Wasserpark waren, war die echt super. Achtung der Clou kommt, jeder Sitz in der Achterbahn hatte seine eigene Wasserbombe, die man bei der Fahrt abwerfen konnte – auf die Parkgäste 😀 ! Die Bahn ging kreuz und quer über Gehwege, durch Rutschen und über Warteschlangen und so gab es mehrere Kontaktpunkte, das frische Nass unter die Leute zu bringen. Natürlich wurde auch an die Verteidigung gedacht, da gab es an ausgewählten Stellen Spritzpistolen, um die vorbeifahrenden Bahnen abzuschießen. Alles in allem war es eine heiße Nummer, denn bei 46° Grad Außentemperatur, gleichte die Fahrt eher einem heißen Föhn.

Die Rutschen waren zum Teil aber auch recht heftig, sodass ab und zu schon mal ein Sterbegefühl eintrat. Zum Beispiel war dort eine 90° Rutsche die knapp 15 Meter senkrecht verlief. Nachdem man los rutschte ergab sich dann direkt dieser Winkel+Abgrund bei Geschwindigkeit. Bildschirmfoto 2016-07-05 um 8.00.49 a.m.Dank der abrupten Wechselrichtung sorgte das dafür, dass man einige Zentimeter von der Rutsche abhob, was bei 90° einem freien Fall gleich kam. Fühlte sich nicht ganz so cool an wie es sich jetzt vielleicht liest. Die Rede ist hier von der Grünen Rutsche, die hinter der anderen verschwindet und unten aus dem Loch wieder raus kommt und als wäre es nicht schon genug, die Achterbahnstrecke unterwegs kreuzt 😀

Kurz bevor wir dann am Nachmittag unsere Zelte abbrechen wollten, trafen wir doch tatsächlich noch auf einen unserer Maschinisten (LKW Fahrer) meiner Feuerwache, der ab und zu, je nach Schichteinteilung, mein HLF Fahrer ist, wenn ich Gruppenführer auf Schicht bin.

Und der hatte nichts anderes im Sinne als prompt zu versuchen, die zwei Blondinen anzubaggern und auf einen Tee in seine Local Villa einzuladen. Zum Glück konnte ich recht schnell intervenieren und das nochmal abwenden, was ihn aber nicht davon abhielt bei der nächsten Schicht seinen erfolgreichen Flirt Versuch mit deutschen blonden Mädels bei den anderen Einheimischen Fahrern & Feuerwehrmännern kund zu tun – was ich dann noch (am besten eidesstattlich) bezeugen sollte. Locals halt 😛 !

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